Morbus Waldenström ist eine Erkrankung des Immunsystems, welche durch die Produktion eines bestimmten Eiweißstoffes bedingt ist, der eigentlich für die Immunantwort verantwortlich ist, durch Zellen, die sich aber vor allem auch im Knochenmark, den Lymphknoten und lymphatischen Organen befinden. Die Erkrankung äußert sich auch durch Effekte, die durch die vermehrte Eiweißproduktion hervorgerufen werden. Das ist zum Beispiel eine erhöhte Dicke des Blutes oder verminderte Durchflussgeschwindigkeit des Blutes und andererseits durch Symptome wie Anämie und Müdigkeit.Die B-Lymphozyten im Körper produzieren die Immunantwort in Form von Eiweißkörpern, die wir Immunglobuline nennen, es sind Antikörper. Bei Morbus Waldenström kommt es zu einer ungebremsten Produktion von einem bestimmten Antikörpern, den IgM Antikörpern, die von einer Zellgruppe produziert wird, die von einer einzigen Zelle abstammt. Die Zellen vermehren sich bei Morbus Waldenström unkontrolliert im Knochenmark, aber auch in den Lymphknoten, der Milz und anderen lymphatischen Organen. Sie können dadurch einerseits Lymphknotenschwellungen hervorrufen, andererseits kommt es zur Produktion dieses Eiweißes, welches ins Blut abgegeben wird. Dort sollen sich die Immunglobuline befinden, um beispielsweise eine Immunantwortzu erzeugen. Dieses Eiweiß können wir im Blut nachweisen, da es dort in großer Menge auftritt.
Was ist Morbus Waldenström?
Kategorie:
Waldenström